Der etwas druckvollere Beginn gehörte den Hausherren, auch die erste brenzlige Situation resultierte aus einer Offensivaktion des FCN: Duah setzte sich bei einem Konter am rechten Strafraumrand durch, am ersten Pfosten legte Tempelmann den Ball knapp am Tor vorbei (15.). Vier Zeigerumdrehungen später scheiterte Duah aus spitzem Winkel an Schuhen. Im Gegenzug traten auch die Lilien das erste Mal gefährlich in Erscheinung: Karic trieb einen Gegenstoß über das Feld, der Querpass des mitgelaufenen Tietz fand jedoch nicht den gewünschten Empfänger Stojilkovic (19.).
Offenbar das Aufbruchsignal für die Gäste, die fortan präsenter in Erscheinung traten. Und nach 26 Minuten die nächste dicke Chance hatten: Tietz legte einen Ball geschickt auf Stojilkovic ab, dessen Direktabnahme aus rund 16 Metern verfehlte das Ziel nur knapp. Und in der 31. Minute konnten die Südhessen dann die Führung bejubeln: Eine Bader-Flanke gelangte über den Nürnberg Innenverteidiger Schindler in das Netz – Eigentor zum 1:0. In der Folge blieb Darmstadt am Drücker und hatte mehrere aussichtsreiche Situationen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.
Die erste gute Gelegenheit des zweiten Durchgangs gehörte Stojilkovic, der sich gegen zwei Gegner durchsetze, dann aber am Tor vorbeischoss (50.). Nach 57 Minuten dann um ein Haar der Ausgleich: Geis kam zentral und freistehend zum Abschluss, Schuhen kratzte den platzierten Versuch zur Ecke. Im Anschluss schwappte das Geschehen weiter hin und her, beide Seiten waren bemüht, ohne aber die letzte Zielstrebigkeit auf den Platz zu bringen. Bis zur 71. Minute: Da bediente Holland mit einem klasse Chipball den eben erst eingewechselten Manu, der das Spielgerät zwar über Keeper Vindahl, aber auch am Gehäuse vorbeiköpfte. Die Partie war nun von Unterbrechungen geprägt, kleinere Fouls und Karten bestimmten das Geschehen.