„Es war in Spiel, das niemals 0:0 ausgehen darf. Es war aber ganz sicher kein langweiliger Nachmittag. Wir waren am Anfang ein bisschen überrascht, dass Hertha so kompakt und tief gestanden hat. Dementsprechend mussten wir unsere Strategie ändern und haben mehr auf ballferne, tiefe Läufe und Verlagerungen gesetzt. Das hat uns in die ein oder andere Situation gebracht. Wir hatten insgesamt aber im 4-2-3-1 Probleme, defensiv Zugriff auf dem Flügel zu bekommen. Nach der Umstellung auf Dreierkette waren wir die bessere Mannschaft sowie mutiger nach vorne und haben uns weiter Torchancen erspielt. Große Chancen hatten wir durch Bartosz Bialek und den Ball, den Tjark Ernst super hält. In der letzten Minute haben wir Glück, dass Fabian Reese den nicht macht. Die Szene hat gezeigt, dass es in der 2. Liga eine der schwersten Aufgaben ist, diese Qualität der Hertha über 90 Minuten zu verteidigen. Trotz der letzten Chance haben wir eine gute bis sehr gute Leistung gebracht. Beide Mannschaften hätten das Spiel für sich entscheiden können, auch wenn ich die eine oder andere Chance mehr bei uns gesehen habe. Wir haben einen sehr guten Saisonstart hingelegt. Jetzt freuen wir uns auf das Duell auf dem Betzenberg.“