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20.11.2025 / Profis

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Fürth-Spiel

Für die Lilien ist der November seit Jahren ein besonderer Monat. Darmstadt erreicht im grauen Spätherbst regelmäßig seine beste Form. Fürth hingegen reist mit dem Schwung eines späten Befreiungsschlags an und will diesen Moment nutzen, um auch auswärts ein Zeichen zu setzen. Hier findet Ihr die Top Facts zum Duell zwischen dem SV Darmstadt 98 und der SpVgg Greuther Fürth.

Corredor springt Huckepack auf den Rücken von Maglica nach einem Tor-Erfolg
Foto: SV98
Lilien mit Lieblingsmonat

Der November gilt für viele als unangenehm: Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer und die Plätze sind oft tief und schwer zu bespielen. Für den SV Darmstadt 98 jedoch scheint dieser Monat seit Jahren unter einem besonderen Stern zu stehen. Während der Winter langsam Einzug hält, blühen die Lilien im grauen Monat regelrecht auf. In den letzten 13 Zweitligapartien, die der SV 98 im November bestritten hat, sammelten die Darmstädter beeindruckende 33 Punkte. Darüber hinaus haben die Blau-Weißen seit 2020 kein einziges Zweitliga-Spiel mehr im November verloren.

Befreiungsschlag

Die Fans der SpVgg Greuther Fürth mussten zuletzt vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Im Heimspiel gegen Preußen Münster gelang den Kleeblättern dann ein Befreiungsschlag. Mit einem knappen, aber enorm wichtigen 1:0-Sieg setzte Fürth ein Zeichen. Besonders bemerkenswert: Das Tor fiel spät –  In der fünften Minute der Nachspielzeit traf der eingewechselte Jannik Dehm und verwandelte das Stadion in eine Freudenblase.

Mächtig auf heimischen Platz

Auch die aktuelle Saison zeigt, dass das Böllenfalltor wieder zu einer echten Festung geworden ist. In den vergangenen acht Heimspielen der 2. Bundesliga holte Darmstadt saisonübergreifend fünf Siege und drei Unentschieden. Als wäre das nicht genug, gewannen die Lilien auch ihr jüngstes DFB-Pokal-Heimspiel mit 4:0 gegen den FC Schalke 04. Vor 203 Tagen gingen die Lilien zuletzt ohne Punkte aus dem eigenen Stadion.

Tore aus eigener Initiative

Die Kleeblätter zeigen sich als effizientes Team in der Liga. Bei einem Expected-Goals-Wert von 13,37 überwanden sie die gegnerischen Torhüter bereits 18 Mal. Fürth erzielte bereits 16 Treffer aus dem Spiel heraus, womit sie in dieser Kategorie den dritten Platz belegen. Darmstadt steht nur knapp dahinter: Mit 15 erzielten Toren aus dem Spiel heraus rangieren die Lilien auf Platz fünf. Beide Mannschaften sind damit klar im oberen Tabellenbereich dieser Statistik vertreten und zeigen, dass sie aus dem Spiel heraus immer wieder gefährliche Situationen kreieren können.

Der Trumpf im Ärmel

Ein weiteres Merkmal, das Fürth in dieser Saison auszeichnet, ist die Effektivität der Einwechselspieler. Der späte Siegtreffer von Jannik Dehm war bereits das sechste Jokertor der Fürther in der laufenden Spielzeit. Keine andere Mannschaft in der Liga erzielte mehr Treffer durch Spieler, die erst im Laufe des Spiels eingewechselt wurden. Trainer Thomas Kleine kann sich bisher auf die Qualität der Bank verlassen. Man sollte das Kleeblatt also nie abschreiben.

Offensivhammer

Unter Florian Kohfeldt hat Darmstadt 98 nicht nur defensiv eine enorme Stabilität entwickelt, sondern auch offensiv einen sehr strukturierten Ansatz gefunden. Die Offensive performt sogar über dem Erwartungswert: Der Expected-Goals-Wert liegt bei 18,15, tatsächlich erzielt wurden jedoch 19 Tore. Darmstadt schaltet nach Ballgewinnen so schnell wie kein anderes Team in der Liga in den Angriff um. Daraus resultierten bereits 23 Konterabschlüsse. Außerdem zeigen sich die Lilien besonders gefährlich nach gegnerischen Ballverlust. Immer wieder erzwingen sie eine Balleroberung, aus der bereits fünf Mal ein Torerfolg resultierte. Lediglich Elversberg traf auf diese Weise öfter.

Fairplay im Vordergrund

Abseits der taktischen und statistischen Aspekte fällt Fürth auch durch seine Fairness auf. Das Kleeblatt gehört zu den zwei fairsten Teams der gesamten 2. Bundesliga. Mit lediglich 135 begangenen Fouls stehen sie auf dem zweiten Platz in dieser Statistik. Nur die SG Dynamo Dresden begeht noch weniger Fouls (134) als Fürth.

Die Bilanz

Spiele

Siege Unentschieden Niederlagen Tore

Heim

18 9 5 4 33:25

Auswärts

17 5 4 8 22:23

Gesamt

35 14 9 12 55:48

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