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15.02.2024 / Profis

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Stuttgart-Spiel

Wer markierte gegen den VfB sein erstes Bundesligator? In welchem Bereich ist der SVD deutlich verbessert im Vergleich zur Hinrunde? Und welche Stuttgarter Schwäche könnte den Lilien möglicherweise helfen? All das lest Ihr in unserer Top Facts. Dort haben wir Euch vor dem Heimspiel des SV 98 gegen den VfB Stuttgart am Samstag (17.2./15.30 Uhr) die wichtigsten Zahlen und Fakten zusammengestellt.

Emir Karic
Foto: SV 98
Verbesserte Defensivarbeit

Die Lilien zeigen sich in der Rückrunde verbessert in ihrer Defensivarbeit. Gab es in der Hinrunde noch 2,6 Gegentreffer pro Partie, konnte Darmstadt diesen Schnitt nun mehr als halbieren. In den vier Partien der Rückrunde kassierte der SVD durchschnittlich nur 1,25 Gegentore. Zuletzt in Mönchengladbach gelang nach dem 0:0 gegen Mainz am 11. Spieltag das zweite Saisonspiel und die erste Auswärtspartie ohne Gegentor.

Wiedererstarkte Stuttgarter

Nach zwei Niederlagen zum Jahresbeginn (1:3 in Mönchengladbach und 0:1 in Bochum) ist der VfB zuletzt wieder top in Form. So stehen drei Siege aus den letzten drei Partien zu Buche. Leipzig wurde mit 5:2 besiegt und Freiburg sowie Mainz jeweils mit 3:1. Die Schwaben konterten damit den schwachen Start ins neue Jahr und festigten den dritten Platz. Der VfB auf Champions-League-Kurs? Bereits fünf Zähler haben die Schwaben Vorsprung auf den fünften Platz, der „nur“ zum Einzug in die Europa League reichen würde. Gegen Mainz feierte Stuttgart am Wochenende zudem im 21. Saisonspiel bereits den 14. Sieg. Nie zuvor in der Vereinsgeschichte konnte man zu diesem Zeitpunkt einer Spielzeit mehr Siege bejubeln.

Probleme gegen Aufsteiger

Gut aus Lilien-Sicht: Der VfB hat eine miserable Siegquote gegen Aufsteiger. Nur eines der letzten neun Bundesligaspiele gegen aufgestiegene Teams konnten die Stuttgarter für sich entscheiden. Dabei gab es fünf Remis und drei Niederlagen. Doch Vorsicht: Dieser eine Sieg gelang ausgerechnet im Hinspiel gegen den SVD, als die Schwaben zuhause mit 3:1 gewannen.

Polter mit Torpremiere?

Lilien-Neuzugang Sebastian Polter erzielte sein erstes Bundesligator gegen den VfB Stuttgart. Damals spielte der 32-Jährige für den VfL Wolfsburg. In der Saison 2011/12 vollendete er als Einwechselspieler eine Flanke auf den langen Pfosten zum 1:0-Siegtreffer. Wiederholung ausdrücklich erwünscht! Bei Polters Startelfdebüt am Niederrhein überzeugte er mit seiner körperbetonten Spielweise und 56 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Gelingt dem Stürmer am Wochenende sein erster Treffer im SVD-Dress? Der Gegner sollte ihm liegen…

Überzeugend in allen Mannschaftsteilen

Mit 49 Treffern stellt der VfB die drittstärkste Offensive im Oberhaus und braucht nur sieben Torschüsse pro Treffer – das ist Ligaspitze. Serhou Guirassy und Deniz Undav haben zusammen bereits 31 Tore erzielt und liegen nur knapp hinter dem Duo Kane (24 Tore) und Sané (8 Tore). Auch bei den Spielanteilen (57,2 Prozent), der Passquote (87,7 Prozent) und der Zweikampfquote (51,9 Prozent) gehören die Schwaben zu den Top drei der Liga. Zudem sind die Stuttgarter auch defensiv stark und haben die drittwenigsten Torschüsse zugelassen (232).

Begegnung mit altem Verein

Gleich zwei Akteure der Lilien haben eine Vergangenheit beim VfB Stuttgart – Luca Pfeiffer und Matej Maglica. Pfeiffer wechselte im Sommer 2022 zum VfB, wurde aber für die aktuelle Saison an den SV 98 ausgeliehen. Maglica wechselte vor dieser Spielzeit ebenfalls auf Leihbasis ans Böllenfalltor. Beide Vereine verständigten sich aber darauf, dass die Leihe des Verteidigers ab Sommer 2024 in ein festes Anstellungsverhältnis bei den Lilien übergeht. Während Pfeiffer insgesamt 24 Pflichtspiele für die Schwaben bestritt, machte Maglica nur eine Partie für die VfB-Profis sowie 41 Partien für die zweite Mannschaft der Stuttgarter.

Gelbsperre

Insgesamt fünf Gelbe Karten sahen die Lilien am Wochenende beim 0:0 in Gladbach. Unter den Verwarnten befanden sich auch Tim Skarke und Matej Maglica. Beide Akteure fehlen damit am Samstag (17.2./15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Besonders bitter: Der Gelbe Karton für Maglica. Der Mann mit der Rückennummer 5 wurde in der Nachspielzeit verwarnt – und das sogar trotz der Proteste seines Gegenspielers Patrick Herrmann, der selbst kein Foul erkannte und dies dem Schiedsrichter auch mitteilte. Für die Partie gegen die Schwaben ist nun kein Lilien-Spieler mehr vorbelastet.

Die Bilanz

Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore
Heim 7 2 1 4 8:13
Auswärts 6 1 3 2 11:17
Gesamt 13 3 4 6 19:30

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