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02.05.2024 / Profis

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Wolfsburg-Spiel

Ab in die Autostadt! Am Samstag (4.5./15.30 Uhr) steht für die Lilien das nächste Auswärtsduell an. Diesmal reist das Team von Torsten Lieberknecht nach Niedersachsen, es geht zum VfL Wolfsburg. Die 98er wollen sich erhobenen Hauptes aus der Bundesliga verabschieden . Das erste positive Erlebnis soll es nun also sofort in Wolfsburg geben. Für die Wölfe ist aber noch etwas Druck auf dem Kessel, zwar liegt das Team von Ralph Hasenhüttl auf Platz 12, der Relegationsplatz ist aber nur sechs Punkte entfernt. Bevor die Darmstädter in Wolfsburg wieder alles reinhauen werden, findet Ihr hier alle wichtigen Fakten zur Partie. Was gibt Hoffnung für den nächsten Auswärtssieg? Was sind die Stärken des VfL aus Wolfsburg? Und welche Lilie hat sein Bundesliga-Debüt für die Wölfe gefeiert? Ihr erfahrt es in unseren Top Facts zum Spiel.

Foto: SV 98
Klappt es wieder auswärts?

Im vergangenen Auswärtsspiel beim 1. FC Köln beendete der SV Darmstadt 98 dank eines 2:0-Erfolgs seine 22 Spiele andauernde Sieglosserie. Können die Lilien im nächsten Auswärtsspiel erneut für Zählbares sorgen? Ein wenig Mut macht dabei der Blick auf die Auswärtstabelle. Dort belegen die Südhessen den 15. Platz. Mit elf auf fremden Geläuf gesammelten Zählern lässt der SV 98 damit sowohl Union Berlin (10) als auch Mainz (8) und Bochum (7) hinter sich. Ein Auswärtssieg in Wolfsburg wäre allerdings eine Premiere für die Darmstädter. In ihren bislang drei Auftritten in der Autostadt sprangen nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen heraus.

Torspektakel eher unwahrscheinlich

Die Fans und Zuschauer dürfen sich wahrscheinlich am Samstagnachmittag eher auf ein etwas defensiv geprägtes Spiel einstellen. Mit jeweils 26 Großchancen stehen beide Teams am unteren Ende dieser Statistik. Ralph Hasenhüttl wird sich allerdings sicherlich darüber freuen, dass seine Mannschaft 14 dieser Großchancen genutzt hat. Mit 30 bzw. 37 Saisontoren stehen beide Vereine aber im unteren Drittel der Liga, was die geschossenen Tore angeht – zu wenig Torgefahr gerade für die hohen Ansprüche auf Wolfsburger Seite. Auch das knappe Hinspielergebnis am Bölle, als die Wölfe sich mit 1:0 durchsetzen konnten, unterstreicht diese Statistiken.

Zwischen Genie und Wahnsinn

Maxence Lacroix. Auf der einen Seite hat der 24-Jährige bereits vier Saisontore erzielt, die meisten unter allen Abwehrspielern. Auf der anderen Seite hat Maxence Lacroix auch schon drei Platzverweise kassiert in dieser Saison. So auch übrigens im Hinspiel, als der Franzose in der 27. Minute eine Rote Karte wegen einer Notbremse sah. Am vergangenen Wochenende zeigte der Innenverteidiger wieder sein anderes Gesicht: In der 90. Minute traf Lacroix aus 25 Metern mit einem 121 km/h schnellen Schuss zum 2:1-Siegtreffer beim SC Freiburg. 

Laufstarke Wölfe

Weiterhin ist die Lauf- und Sprintleistung des VfL eine echte Stärke der Niedersachsen. Bereits in der Vorsaison waren die Wolfsburger in diesen Statistiken ganz weit oben zu finden. Und das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert. Mit 24.561 intensiven Läufen hat die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl knapp 900 intensive Läufe mehr als der Zweitplatzierte Eintracht Frankfurt. Auch in der Kategorie Sprints präsentiert sich der VfL stark: Mit 7.657 Sprints stehen die Wölfe im Ligavergleich auf Platz zwei, nur der 1. FC Heidenheim ist hier noch ein Stück besser.

Vorbelastet

Torsten Lieberknecht muss am Samstag (4.5./15.30 Uhr) in Wolfsburg auf keinen gelb-gesperrten Spieler verzichten. Emir Karic und Jannik Müller stehen aber beide bei jeweils vier Verwarnungen, sie müssen also aufpassen, dass sie sich nicht noch eine Sperre einhandeln. Auf Seiten der Gastgeber fehlt Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw, der 25-Jährige holte sich im vergangenen Spiel gegen Freiburg in der dritten Minute der Nachspielzeit seine fünfte Gelbe Karte ab.

Ausgeliehen

Ein besonderes Spiel hätte es am Samstag sicherlich für Bartol Franjic werden können. Der 24-Jährige ist vom VfL Wolfsburg in dieser Saison an die Lilien ausgeliehen, seine ersten Bundesliga-Minuten konnte der Kroate aber bereits im Trikot der Niedersachsen sammeln. Im Sommer 2022 war der Mittelfeldspieler von Dinamo Zagreb zum VfL gewechselt, in der Saison 2022/23 bestritt er aufgrund einiger Verletzungsprobleme fünf Spiele für die Wölfe. Beim SVD stand Franjic in dieser Saison 20-Mal auf dem Platz, muss am Samstag aber aufgrund eines Infekts pausieren.

Noch mehr Ex-Wölfe

Ebenfalls das Trikot der Wolfsburger hat Torhüter Alexander Brunst schon einmal getragen. Der 28-Jährige war von 2015 bis 2017 in der zweiten Mannschaft des VfL aktiv. Dort bei der Zweitvertretung kickte auch Julian Justvan, er spielte 2017 bis 2020 bei den Wölfen. Die längste Zeit in Niedersachsen hat derweil Sebastian Polter verbracht. Der Stürmer spielte bereits in der Jugend für den VfL, er kam 2007 zur U17 dazu. In der Saison 2011/12 gab Polter auch sein Profidebüt für Wolfsburg, insgesamt kam der heute 33-Jährige auf zwölf Bundesliga-Spiele mit den Wölfen, in denen er zwei Tore erzielte. Damit aber nicht genug: Michael Stegmayer, Leiter Organisation Lizenzspielerabteilung des SV 98, kickte von 2006 bis 2007 einst in 13 Pflichtspielen für die Wolfsburg-Profis.

Die Bilanz

  Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore
Heim 5 2 0 3 7:3
Auswärts 3 0 1 2 1:5
Gesamt 8 2 1 5 8:8

 

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