Allrounder. Ein Begriff, der im modernen Fußball längst zum festen Bestandteil des Wortschatzes gehört. Er gilt für Spieler, die flexibel auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Und kaum ein anderer Akteur verkörpert diese Vielseitigkeit so sehr wie Mohammed El Hankouri vom 1. FC Magdeburg. Seit seinem Wechsel im Sommer 2022 hat sich der 27-Jährige zu einer echten Allzweckwaffe der Blau-Weißen entwickelt. Ob auf der defensiven oder offensiven Außenbahn, im offensiven Mittelfeld oder gar als hängende Spitze: El Hankouri hat schon fast überall gespielt. Lediglich als Torhüter, Innenverteidiger oder klassischer Sechser stand er für die Magdeburger noch nicht auf dem Platz.
Wie wichtig er für sein Team ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 20 Einsätze, dazu sechs Tore und vier Vorlagen in der laufenden Zweitliga-Saison sprechen für sich. Zuletzt fand sich der Flügelspieler jedoch immer häufiger im zentralen Mittelfeld wieder. Cheftrainer Christian Titz erklärte diesen Schachzug nach dem 1:0-Auswärtssieg bei Jahn Regensburg so: „Mo ist ein Spieler, der in den Zwischenräumen sehr interessant ist.“
Rückblick. Angefangen in der Jugend von Feyenoord Rotterdam, wo er sich bis zu den Profis hocharbeitete und 2016/17 die niederländische Meisterschaft sowie 2019 den Superpokal gewann, verschlug es ihn zwischendurch auf Leihbasis zu Willem II. Zurück zu Feyenoord kehrte er nur für ein kurzes Kapitel, da er sich zunächst auf Leihbasis und später fest dem FC Groningen anschloss. 2022 folgte dann schließlich der Wechsel nach Deutschland zum 1. FC Magdeburg. Auch auf internationaler Bühne hat El Hankouri bereits Erfahrungen sammeln können: Der in den Niederlanden geborene Marokkaner bestritt jeweils ein Spiel für die U20-Auswahl der Niederlande und die U20 Marokkos, zuletzt wurde er 2018 für die U23 Marokkos nominiert.